BRP
(Berufsreifeprüfung,
"Berufsmatura")
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Die Berufsreifeprüfung (BRP) wurde
neben allgemeinbildenden und berufsbildenden
Schulen als dritte Form der Matura in Österreich
eingeführt. Die Berufsreifeprüfung wird immer
mehr zum Standardabschluss nach einer Lehre.
| Diese (vom
Gesetz her vollwertige) Matura ist in der
Regel in 2 Jahren zu schaffen. Es werden
Prüfungen in 4 Gegenständen abgelegt
(Deutsch, Englisch, Mathematik und
persönlicher Fachbereich je nach
Berufsabschluss). Die Berufsreifeprüfung
ist einfach ein Sammelzeugnis aus diesen
4 Prüfungen. Der persönliche
Fachbereich ist je nach Beruf
unterschiedlich und wird auch von BundesIand zu Bundesland
unterschiedlich streng zugewiesen.
Erkundigen Sie sich deshalb unbedingt vor
einem etwaigen Kursbesuch (am besten
überhaupt ganz zu Beginn dieser
Ausbildung), welcher Fachbereich für Sie
in Frage kommt. |

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Infoabende werden von den
Weiterbildungsinstituten regelmäßig angeboten.
Besuchen Sie unbedingt so einen Infoabend, bevor
Sie mit Ihrer Ausbildung beginnen.
Tipp: Achten Sie darauf, ob
Ihr Kursanbieter berechtigt ist, die anerkannte
Berufsreifeprüfung-Teilprüfungen abzunehmen
oder ob Sie alle Prüfungen an einer Schule
ablegen müssen! Bei den großen
Weiterbildungsanbietern (WIFI, BFI, VHS) ist dies
ohnehin gegeben. Kleineren Anbieter fehlt öfters
die vom Ministerium genehmigte Berechtigung für
prüfungsanerkannte Lehrgänge, sodass alle
Prüfungen in einer öffentlichen Schule abgelegt
werden müssen. Dies ist natürlich immer mit
Unsicherheiten behaftet, da Sie den Prüfer der
Schule und den Prüfungsstoff nie so genau
kennen, wie wenn die Prüfung beim
Weiterbildungsinstitut abgelegt wird.
Vergleich Berufsreifeprüfung und
Studienberechtigungsprüfung:
Unterschied, Vorteile und Nachteile
Im Zweifel ist es besser, die
Berufsreifeprüfung zu absolvieren, statt eine
Studienberechtigungsprüfung (SBP) abzulegen. Die
Berufsreifeprüfung ist klarer geregelt, hat mehr
Berechtigungen, weniger Einzelprüfungen, gilt
für alle Fachbereiche und verfällt nicht.
Weiters ist die Berufsreifeprüfung in vielen
Fällen sogar einfacher als die
Studienberechtigungsprüfung. Weiters gibt es
zahlreiche Abschlüsse, mit denen Sie sich die
Prüfung aus dem Fachbereich ersparen (im
wesentlichen Meisterprüfungen,
Werkmeisterschulen und Fachakademien). Wenn Sie
die Berufsreifeprüfung ausschließlich deshalb
ablegen, weil Sie Sie ein Studium beginnen
möchten, kann in Einzelfällen bei manchen
Fachhochschulen die Studienberechtigungsprüfung
trotzdem der leichtere Weg sein. Erkundigen Sie
sich genau, welche Einstiegsvoraussetzungen an
der jeweiligen Fachhochschule für die
gewünschte Studienrichtung notwendig ist.
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