Was
macht ein CNC-Maschinenbediener,
CNC-Fräser oder CNC-Dreher?
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Die Arbeit von einem CNC-Fräser oder
CNC-Dreher kann durchaus sehr vielseitig und
anspruchsvoll sein. Es liegt stark am Umfeld des
Betriebes und an den Produkten, die im Betrieb
hergestellt werden. Grundsätzlich hat die
CNC-Technik auf jeden Fall das Potential für
anspruchsvolle und interessante berufliche
Tätigkeiten und ist für jeden geeignet, der
gutes technisches Verständnis mitbringt und
genau und selbständig arbeiten möchte.
| CNC-Drehen
oder CNC-Fräsen Drehen und
Fräsen unterscheiden sich ja nicht
prinzipiell, sondern nur in der Art, wie
das Werkstück in der CNC-Maschine
bearbeitet wird und welche Ergebnisse
produziert werden können. Durch die
heutigen CNC-Bearbeitungszentren wachsen
Drehen und Fräsen etwas weiter zusammen
(ein modernes CNC-Drehzentrum kann heute
mehrere Achsen verfahren, sodass auch
Fräsbearbeitungen möglich sind).
Seitens der CNC-Ausbildung
ist deshalb empfehlenswert, gleich eine
Dreh- und eine Fräsausbildung zu
absolvieren, um die jeweiligen Techniken
besser zu verstehen. Die Grundlagen sind
ja ohnehin bei beiden Techniken die
gleichen.
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Tätigkeit CNC-Dreher und
CNC-Fräser (bzw. CNC-Maschinenbediener)
Der Tätigkeitsbereich hängt stark vom
Vorwissen (Anlernkraft oder Metallfacharbeiter)
und dem auftrainierten CNC-Wissen ab. Es gibt
keine genormte Bezeichnung, was ein
Maschinenbediener genau können muss. Bei der
Ausbildung sollten Sie also eher auf die Inhalte
schauen als auf den Titel der Ausbildung. Oft
werden die einfachsten Tätigleiten an der
CNC-Maschine als "Einlegertätigkeit"
bezeichnet, das Personal als
"Einleger". Hierbei werden keine
Programmierkenntnisse erwartet, es handelt sich
eher um eine manuelle, wiederkehrende Bestückung
der Maschine mit Rohteilen und starten des
Bearbeitungszyklus. Vom Maschinenbediener werden
oft bereits einfachere Programmierkenntnisse
erwartet, da dieser auch einfache Adaptionen der
Programme durchführen muss. In diesem Fall
würde bei der Einstellung des Arbeitnehmers
meist auch das Programmieren eines Probestücks
verlangt. Der Fachmann, Profi oder CNC-Techniker
muss das Programmieren sehr gut können, er muss
auch schwierige Werkstücke an der CNC-Maschine
fertigen können und die Programme rasch
fertigstellen (Stillstandszeiten der Maschine
kosten dem Betrieb Geld).
Angelernte Personen ohne Metallfachausbildung
- spannen das Werkstück in die Maschine
ein,
- setzen den Nullpunkt (damit die Maschine
weiß wo sich die Bearbeitungsflächen
befinden),
- setzen die notwendigen Werkzeuge ein
(also Fräswerkzeug oder Drehwerkzeug,
mit dem das Werkstück bearbeitet wird),
- laden das passende Programm in die
CNC-Maschine (eigentlich in die
CNC-Steuerung)
- starten die Bearbeitung
- kontrollieren die Abarbeitung, den
Kühlmittelfluss, die erzielte
Oberflächenqualität usw.
- vermessen die fertigen Werkstücke mit
Schiebelehre bzw. Mikrometerschraube.
- Bei ausreichendere Ausbildung können
auch Anlernkräfte die vorhandenen
Programme direkt an der
Maschinensteuerung optimieren oder
leichte Änderungen durchführen.
Metallfacharbeiter bzw. CNC-Fachkräfte und
CNC-Techniker haben zusätzliche Aufgaben, wie
z.B.
- nach entsprechender Ausbildung das
Programmieren von aufwändigeren
CNC-Programmen direkt an der
CNC-Steuerung unter Berücksichtigung der
richtigen Bearbeitungswerkzeuge und der
richtigen Bearbeitungsgeschwindigkeit
(Schnittgeschwindigkeit, Drehzahl,
Vorschub).
- detailliertere Qualitätskontrolle der
fertigen Werkstücke
- Kontrolle der Werkzeuge (Schnittflächen,
Schneidplatten, Beobachtung der
Spanabhebung und der Maschinengeräusche)
Aufbauende und fortgeschrittene
Kenntnisse:
Nach oben hin sind im Bereich der CNC-Technik
kaum Grenzen gesetzt. Es gibt äußerst komplexe
Werkstücke (zB im Formenbau), die auch für
CNC-Techniker sehr anspruchsvoll sind. Weiters
ist auch die Verknüpfung mit der CAM-Technik
interessant. Hierbei werden die CNC-Programme
für komplexe Werkstücke mittels CAD-File und
CAM-Software nur mehr am Computer erstellt und
dann in die Maschine übertragen
(Offlineprogrammierung).
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