SPS-Ausbildung
(speicherprogrammierbare Steuerungen)
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Mit diesem Schlagwort ist meist eine
Ausbildung gemeint, die den gesamten Bereich der
Programmierung von automatisierten Anlagen
betreffen. Nicht nur die Programmierung der SPS
(speicherprogrammierbaren Steuerung) im engeren
Sinn ist wichtig, sondern auch das gesamte
Umfeld. Hierzu zählen Anbindungen an Sensoren
und Aktoren über ein Bussystem (z.B. Profibus
oder Industrial Ethernet), Visualisierung,
elektrotechnische Grundlagen oder auch
Fehlersuche und Softwareengineering.
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Schulungsbereich ist die Wahl des
SPS-Herstellers nicht unbedingt relevant,
da die Grundprinzipien bei allen
Steuerungen ähnlich sind. In der Praxis
werden aber ohnehin fast ausschließlich
Siemens-orientierte Schulungen angeboten
(meist Simatic S7). Mit einer Schulung
für die Simatic S7-Steuerung kann man
eigentlich nichts falsch machen, weil
diese SPS sehr weit verbreitet ist und
dieses Wissen auch sicher noch in Zukunft
verwendet werden kann (die
Vorgänger-Steuerung S5 hat sich sehr
viele Jahre am Markt gehalten und ist
sogar heute noch in bestehenden Anlagen
in Einsatz). |

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Nach "oben hin" sind beim
Niveau der SPS-Ausbildung kaum Grenzen gesetzt,
ausgehend von einer Basisschulung bieten die
meisten Weiterbildungsinstitute auch Kurse für
Fortgeschrittene an. Empfehlenswert ist in diesem
Bereich jedenfalls eine längere Schulung, die
nicht nur die eigentliche SPS-Programmierung
umfasst, sondern auch die verwandten Themen
anspricht. Mit einer solchen "breiter
angelegten" Schulung sind Sie besser auf die
tatsächlich in der Praxis benötigten Kenntnisse
vorbereitet als mit einer reinen
Programmierausbildung.
Tipp: Insbesondere wenn Sie
eine Facharbeiterausbildung im Elektrobereich
abgeschlossen haben (z.B. Lehre als
Elektroinstallateur oder Betriebselektriker) sind
SPS-Kenntnisse noch empfehlenswerter als für
ungelernte oder fachfremde Personen. Für den
Arbeitgeber ist die Kombination aus
Elektrotechnik und SPS besonders interessant, da
Sie dann an den automatisierten Anlagen auch die
elektrischen Anschlüsse und Installationen
durchführen können (und dürfen!). Dies ist bei
Personen, die aus dem Metallbereich kommen, immer
problematisch, weil ein Elektriker zusätzlich
benötigt wird.
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